Playstation Blackout begann als ein ortspezifisches Experiment: Noah und die Choreografin Kelly Vanneste, zusammengebracht durch ein interdisziplinäres Projekt zwischen den Zirkus- und Zeitgenössischtanz-Abteilungen ihrer Kunsthochschule, bekamen eine Bar zugewiesen — eine Bar, die zufällig zwei grosse Schiedsrichterstühle enthielt. Kelly war bereits von der Präsenz übergrosser Objekte im Raum fasziniert. Die Stühle blieben; das Stück wuchs um sie herum.
Zwei Performende finden ihren Weg durch eine Welt aus Druck und Erwartung — ein Spielfeld, auf dem jeder Fehler den Untergang bedeuten kann, und die Suche nach der Ziellinie nie ganz endet. Sie bewegen sich um, über und unter den zwei instabilen Stühlen: Strukturen, die die Regeln aufrechterhalten sollen und ständig umkippen. Rau, physisch und unerbittlich intensiv fragt das Stück: Was sind die Regeln, wer hat sie gemacht, und was passiert, wenn man sie überschreitet?
Das Duett tourte von 2018 bis 2021 durch Festivals in den ganzen Niederlanden, neben wiederholten Vorstellungsreihen in der Bar, in der es entstand.

